Am Flughafen München ist der Flugbetrieb am Samstagvormittag (30.05.) für rund eine Stunde unterbrochen worden. Grund war eine mögliche Drohnensichtung im Bereich des Flughafens. Starts und Landungen wurden kurz nach 9 Uhr aus Sicherheitsgründen ausgesetzt und konnten gegen 10 Uhr wieder aufgenommen werden.

Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, waren die Check-in-Schalter und Sicherheitskontrollen von der Sperrung nicht betroffen. Die meisten verspäteten Flüge konnten anschließend nachgeholt werden. Dennoch mussten drei Flüge gestrichen werden. Außerdem wurden 26 Flugzeuge, die ursprünglich in München landen sollten, zu anderen Flughäfen umgeleitet.

Auslöser für die vorübergehende Sperrung waren Beobachtungen von zwei Piloten, die ein verdächtiges Objekt am Himmel meldeten. Die Bundespolizei leitete daraufhin gemeinsam mit der Deutschen Flugsicherung Sicherheitsmaßnahmen ein und ließ die Start- und Landebahnen vorsorglich sperren. Während der Überprüfung der Lage kam auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz, um nach möglichen Drohnen zu suchen.

In den vergangenen Monaten wurden wiederholt Drohnen über sicherheitsrelevanten Einrichtungen in mehreren EU- und NATO-Staaten gemeldet. Auch der Münchner Flughafen war bereits zuvor betroffen. Einige Politiker vermuten hinter solchen Vorfällen eine gezielte Einflussnahme aus Russland.

Quelle: BR

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Waldemar
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