Das neuartige Coronavirus belastet die Wirtschaft in China massiv. Die Industrie der Volksrepublik ist so stark eingebrochen wie noch nie. Der amtliche Einkaufsmanagerindex (PMI) sank im Februar auf ein Rekordtief von 35,7 Punkten nach 50,0 Punkten im Januar, wie das Statistikamt in Peking mitteilte.

Selbst zum Höhepunkt der weltweiten Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren war Index nicht so deutlich eingebrochen. Analysten hatten für den Februar mit einem Abrutschen auf 46 Punkte gerechnet. Das wäre auch schon der niedrigste Stand seit Januar 2009 gewesen. Das Barometer für den Dienstleistungssektor brach auf 29,6 Prozent ein von 51,1 Prozent im Januar.

Die Daten liefern erste offizielle Hinweise auf den momentanen Zustand der chinesischen Wirtschaft und zeigen, wie schwer das Virus sie getroffen hat. Der Erreger hat dazu geführt, dass Waren nicht ausgeliefert werden konnten oder gar nicht erst produziert wurden.

Unterdessen ist die Zahl der Neuinfektionen in China wieder gestiegen. Am Freitag habe es 427 neue Fälle gegeben, teilte die Nationale Gesundheitsbehörde mit. Am Donnerstag war der Anstieg mit 327 auf dem niedrigsten Stand seit einem Monat. Damit wurden in der Volksrepublik insgesamt 79.252 Fälle bestätigt worden. Die Zahl der Toten durch das Virus sind auf 2.835 gestiegen.

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