In dieser Woche wurde in New York der Streamingdienst von NBC, Peacock, vorgestellt. Es gab Infos zum Start und wie der Dienst ausgebaut. Im April soll es in den USA los gehen. Ein Start in Deutschland ist geplant, aber wann, ist nicht bekannt.

Ab dem 15. April können dann US-Kunden, die bei der NBC-Mutter Comcast Kabelkunden sind, den Service nutze. Ab Juli können dann alle Nutzer, unabhängig wo sie ihren Kabelanschluss haben, Peacock ebenfalls nutzen. Auch nach Europa soll der Streamingdienst kommen, so also auch nach Deutschland, obwohl man in Besitz des Pay-TV-Senders Sky ist. Wie es dort aussehen wird, ist nicht bekannt. Die Informationen, die vorgestellt wurden, sind erstmal nur für die USA verfügbar.

Bei Peacock soll es drei verschiedene Stufen geben. Einmal eine „Free“-Version, wo der Dienst kostenlos sein wird. Dieser wird dann durch Werbung finanziert und man kommt nicht alles, was der Service anbieten wird, zu sehen. In der „Premium“-Version, die im Monat 5 US-Dollar kosten wird, zeigt man ebenfalls Werbung, aber man hat ein größeres Programmangebot. Comcast-Kunden bekommen die Premium-Version kostenlos dazu. Und es gibt die dritte Stufe, die 10 US-Dollar monatlich kosten wird und es gibt keine Werbung und man bekommt alles, was Peacock anbietet. Comcast-Kunden zahlen nur 5 US-Dollar.

Peacock wird Serien und Filme aus der gesamten Comcast-Familie anbieten, also auch viele bekannte Serien von NBC, wie „Law & Order“, „The Office“, „Frasier“ und „Dr. House“. Man hat sich außerdem die Rechte an der englischen Premier League gesichert, die auch Spiele umfassen. Außerdem will man dort auch Live-Events anbieten, wie die im Sommer anstehenden Olympischen Spiele in Tokio.

In den nächsten vier Jahren will Comcast mit Peacock rund 30 bis 34 Millionen aktive Nutzer haben. Dabei setzt man, anders als andere Anbieter, nicht nur auf Abo-Gebühren.

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