Bei einem Messerangriff auf ein Polizeipräsidium in der französischen Hauptstadt Paris sind vier Polizisten getötet worden. Der Angreifer wurde erschossen. Hintergrund soll ein polizeiinterner Konflikt sein, berichten einige Medien.

Die Ermittler gehen nach eigenen Angaben Hinweisen nach, dass der Täter einen Konflikt mit Kollegen gehabt hatten. Frankreich Regierungschef Edouard Philippe begab sich zum dem Präsidium, das in der Nähe der Kathedrale Notre-Dame liegt. Die Umgebung wurde von Sicherheitskräften abgeriegelt.

Am Mittwoch haben tausende Polizisten erst für bessere Arbeitsbedingungen protestiert. Mehrere Gewerkschaften hatten zu dem „Marsch der Wut“ im Osten von Paris aufgerufen. Nach Angaben der Polizeigewerkschaft Unité SGP Police, waren rund 27.000 Polizisten auf die Straßen gegangen. Der Radiosender Franceinfo berichtet, es gab alleine seit Jahresbeginn 50 Suizide bei der Polizei.

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