Die Innenminister von Niedersachsen, Thüringen und Hessen fordern ein Verbot der rechtsextremistischen Gruppe Combat 18. Boris Pistoius (SPD), der Innenminister von Niedersachsen, sagte der „tageszeitung“: „Wenn wir Combat 18 verfassungsfest verbieten können, sollten wir das so schnell wie möglich tun“. Das Bundesinnenministerium müsse ein Verbot „schnell und gründlich prüfen“.

Auch Georg Maier (SPD), Innenminister von Thüringen, sagte der Zeitung, „sollte der Bund ein Verbotsverfahren auf den Weg bringen, begrüße und unterstütze ich dieses ausdrücklich“. Wie die „taz“ berichtete, schrieb der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) einen Brief an den Bundesinnenminister Horst Seehofer mit der Bitte um ein Verbot der Gruppe. Darin heißt es, dass sich Hessen sich dafür einsetze.

Ein Sprecher des Bundesinnenministeriums sagte der „taz“, dass man sich zu Verbotsüberlegungen sich das Ministerium sich grundsätzlich nicht äußert. Combat 18 sei aber eine „neonazistische, rassistische, fremdenfeindliche, demokratiefeindliche und gewaltbereite Gruppierung.“

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