Der japanische Autobauer Nissan streicht nach einem massiven Gewinneinbruch weltweit 12.500 Stellen. Wie der Autobauer bei seiner Bilanzvorlage mitteilte, werden die globalen Produktionskapazitäten zum Ende Geschäftsjahres 2022/23 (31. März) um 10 Prozent abgebaut. Im ersten Quartal musste Nissan im laufenden Geschäftsjahres einen starken Rückgang des operativen Gewinns um 98,5 auf 1,6 Milliarden Yen (13,3 Milliarden Euro).

Die Analysten hatten mit einem Minus von 66 Prozent gerechnet. Unter dem Strich schrumpfte der Gewinn von Nissan um 94,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal auf 6,4 Milliarden Yen. Der Umsatz verringerte sich im Berichtsquartal zudem um 12,7 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Yen. Dennoch heilt Nissan an seiner Prognose für das Gesamtjahr fest und geht von einem Nettogewinn von 170 Milliarden Yen aus.

Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, werde auch die Produktpalette um mindestens zehn Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2022 verkleinert, heiß es von Nissan weiter. Man werde sich in Zukunft auf die globalen Kernmodelle und regional strategische Modelle konzentrieren, heiß es. In den USA hat Nissan unter anderen die Probleme, wo Rabatte zur Verkaufsförderung seit Jahren an den Renditen nagen.

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