Mohammed Mursi, der erste frei gewählte Präsident Ägyptens, ist tot. Er starb nach Medienberichten zufolge während einer Gerichtsverhandlung. Er kollabierte im Gerichtssaal und wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Dort starb er dann.

Nach Berichten der Nachrichtenagentur AFP, die sich auf Justiz- und Sicherheitskreise berufen, soll der 67-Jährige 20 Minuten lang vor dem Richter gesprochen haben. Dabei habe er sich sehr aufgeregt und sei in Ohnmacht gefallen. Die genaue Todesursache ist unbekannt.

Mursi wurde 2012 nach dem Arabischen Frühling in Ägypten zum ersten Präsidenten gewählt worden. Im Sommer 2013 kam es zu Massenprotesten gegen ihn. Danach stürzte ihn das Militär. Die Muslimbrüder, zu den Mursi angehörte, wurden verboten. Die Regierung in Kairo hat sie als Terrororganisation eingestuft.

Ex-Präsident Mohamed Mursi mit 67 vor Gericht gestorben

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