Die deutschen Handballer haben sich für die Europameisterschaft im kommenden Jahr vorzeitig qualifiziert. Das Team von Bundestrainer Christian Prokopp gewann gegen Polen mit 29:24 (16:16) und löste damit schon das Ticket für die EM in Norwegen, Schweden und Österreich.

Mit zehn Treffern war Kapitän Uwe Gensheimer der beste Werfer des DHB-Teams. Außer ihm fand aber kein weiterer deutscher Spieler zu seiner Topform. In der Offensive vergab die Mannschaft teil beste Gelegenheiten, sowie auch in der Abwehr offenbarte Prokops Mannschaft vor allem im ersten Durchgang ungewohnte Schwächen.

Schon zur Halbzeit hatte Deutschland 16 Gegentore kassiert und damit beinahe so viele wie beim 26-18-Hinspiel in Polen letzte Woche. Dass es nicht noch mehr Gegentreffer waren, lag an Torhüter Silvio Heinevetter, der gerade in der Anfangsphase gute Paraden gezeigt hatte. Sonst haperte es an vielen Stellen bei den Deutschen.

Vor dem Spiel hatte Prokopp Torgefahr aus dem Rückraum gefordert, aber Fabian Böhm und Steffen Weinhold sowie Kreisläufer Hendrik Pekeler und Patrick Wiencek verpassten es, für eine beruhigende Führung zu sorgen. Die Polen dagegen nutzen viele ihrer Gelegenheiten und lagen schon nach zehn Minuten in Front. Erst drei Minuten vor der Pause konnte Deutschland das Spiel wieder drehen, aber die teils erschreckende Chancenverwertung setzt sich auch in der zweiten Hälfte fort.

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