Medienberichten zufolge strebt Großbritanniens Premierministerin Theresa May einen Sondervertrag mit Irland an. Damit will sie dann das Brexit-Abkommen doch noch durch das Parlament bringen. Mit diesem Schritt wolle sie die umstrittene Backstop-Vereinbarung im Abkommen mit der EU aushebeln, schreibt die „Sunday Times“.

In dem Abkommen, soll es nach Angaben der Zeitung, der Grenzverkehr geregelt werden. Außerdem soll auch klargestellt werden, dass Nordirland britisch bleibt und keine Verbindungen mehr zur EU haben soll. Die Berater der Premierministerin seien der Auffassung, dass sie damit die Unterstützung für ihren Brexit-Plan von der nordirischen Partei DUP und von einigen Abgeordneten ihrer eigenen Partei gewinnen könnte.

Am Dienstag wurde das mit der EU ausgehandelte Brexit-Abkommen mit einer großen Mehrheit abgelehnt. Der Streitpunkt war die sogenannte Backstop-Lösung mit der Republik Irland. So sollte verhindert werden, dass es zwischen Irland und Nordirland nach dem Brexit keine Grenzkontrollen geben soll.

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