Im baden-württembergischen Eilwangen hat die Polizei am Donnerstagmorgen mehrere Afrikaner in Gewahrsam genommen. Die Dpa berichtete, dass ein Rettungswagen mit Blaulicht und Begleitung eines Einsatzfahrzeugs das abgesperrte Gebiet der Landeserstaufnahme für Flüchtlinge verlassen habe. Ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Aalen kündigte für den Vormittag weitere Informationen zu diesem Einsatz an. Dieser hatte um halb sechs morgens mit einem großen Polizeiaufgebot sowie Spezialkräften mit Dutzenden von Fahrzeugen begonnen.

Mutmaßliche Flüchtlinge hatten vor drei Tagen die Abschiebung eines 23-jährigen Asylbewerbers aus dem westafrikanischen Togo aus der Aufnahmestelle Eilwangen verhindert. Sein Antrag wurde abgelehnt. Beobachter vor Ort sprachen von einem großen Polizeiaufgebot rund um das ehemalige Bundeswehrgelände. Die Beamten rückten demnach mit mehreren dutzend Mannschaftsbussen an. Die Straßen wurden in der Nähe abgesperrt. Auch Notärzte und Sanitäter waren vor Ort.

Als Reaktion auf die Krawalle forderte der CDU-Innenpolitiker Armin Schuster ein härteres Durchgreifen der Sicherheitsbehörden. In „Focus Online“ sagte er: „In unserem Rechtsstaat gibt es eindeutige rote Linien, die mittlerweile beinahe täglich von Asylbewerbern überschritten werden. Das tolerante Entschuldigen solcher Entgleisungen ist jetzt völlig fehl am Platz, ich erwarte politische Rückendeckung auf allen Ebenen für mehr spürbare Härte im Vorgehen unserer Exekutivbehörden.“

Quelle: heute.de

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