Der Anwalt von Harvey Weinstein, Ben Brafmann, versucht die Vergewaltigungsvorwürfe gegen seinen Mandanten herunterzuspielen. In einem Interview mit der britischen Zeitung „The Times“ sagte er: „Wenn eine Frau beschließt, sie muss mit einem Hollywood-Produzenten Sex haben, um ihre Karriere voranzubringen, es dann auch tut und es widerwärtig findet, dann ist das keine Vergewaltigung“.

Vielmehr sei es eine „bewusste Entscheidung“, sich zugunsten der Karriere darauf einzulassen, hieß es weiter. In diesem Interview wies Brafman weiter darauf hin, dass das Verhalten seines Mandanten typisch für diese Jahrelangen Gepflogenheiten der Filmbranche gewesen sei. Mehr als hundert Frauen, darunter auch viele Stars, werfen dem ehemaligen Filmproduzenten vor, sie sexuell belästigt oder sogar vergewaltigt zu haben. Nach Medienberichten unterzieht sich der 65-Jährige eine Therapie gegen Sexsucht. Bis heute beteuert er gegenüber Frauen sexuell nicht gewalttätig gewesen zu sein.

Nach der Einleitung der Ermittlungen in Großbritannien und in den USA hatte er den prominenten Strafverteidiger angeheuert. International wurde er als Anwalt des ehemaligen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn bekannt.

Quelle: Turi2.de, Stern.de

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