Der Chef der Deutschen Börse, Carsten Kengeter, tritt Ende des Jahres zurück. Der Aufsichtsrat habe den Schritt „mit großem Bedauern akzeptiert“, teilte das Unternehmen nach einer Krisensitzung des Kontrollgremiums mit. Kengeter werde den Konzern so lange noch weiter führen. Seit neun Monaten ermittelt die Staatsanwaltschaft in Frankfurt gegen ihn wegen eines lukrativen Aktiengeschäfts in Millionenhöhe aus dem Jahr 2015. Und das gut zwei Monate vor dem Bekanntwerden der Fusionspläne mit der Londoner Börse LSE.

Die Ermittler werfen Kengeter vor, schon im Sommer 2015 mit der LSE-Führung Gespräche über einen Zusammenschluss der beiden Unternehmen geführt zu haben und das Aktiengeschäft in diesem Wissen getätigt zu haben. Der Aufsichtsrat, Vorstand und Kengeter persönlich hatten diese Vorwürfe zurückgewiesen. Die Ermittlungen gehen jedoch weiter.

Quelle: heute.de

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