Der diesjährige Physik-Nobelpreis geht an den in Belgien geborenen Forscher Francis Halzen. Er werde geehrt für maßgebliche Beiträge zur Entdeckung hochenergetischer Neutrinos astrophysikalischen Ursprungs, teilte die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften mit.
Mit der Vergabe an Halzen würdigt das Nobelpreis-Komitee bahnbrechende Erkenntnisse in der Astrophysik. Neutrinos gelten in der Physik als extrem schwer nachweisbare Elementarteilchen, die wertvolle Informationen über das Universum liefern.
Neutrinos sind winzige Elementarteilchen, die zu den grundlegendsten Bausteinen unseres Universums gehören. In der Wissenschaft werden sie oft als „Geisterteilchen“ bezeichnet. Der Grund: Sie besitzen fast keine Masse und tragen keine elektrische Ladung. Das führt dazu, dass sie fast überhaupt nicht mit normaler Materie interagieren. Sie fliegen einfach durch alles hindurch.
Im vergangenen Jahr wurden die Quantenforscher John Clarke aus Großbritannien, Michel Devoret aus Frankreich und John Martinis aus den USA mit dem Nobelpreis ausgezeichnet.
Gestern (05.10.) wurde der Medizin-Nobelpreis an die beiden Deutschen Peter Hegemann und Georg Nagel sowie an den US-amerikaner Karl Deisseroth vergeben.
Quelle: ZDF



