Maik Meuser wird im kommenden Jahr den Sender wechseln. Dafür muss er aber nur die Rheinseite wechseln. Wie der WDR bekannt gab, wird Meuser ab 2027 das Moderatorenteam der „Aktuellen Stunde“ verstärken. Vorher berichtete das Medienmagazin DWDL darüber. Meuser steht aktuell für das RTL „Nachtjournal“ und als Vertretung für „RTL Aktuell“ vor der Kamera. Er wurde auch als möglicher Nachfolger von Peter Kloeppel gehandelt, doch es wurden andere.
Meuser kehrt quasi zurück zu den öffentlich-rechtlichen. Während seines Studiums machte er Station beim ZDF, dem SWR, dem HR und beim Kulturkanal ARTE. Seine Redakteursausbildung machte er beim Auslandssender Deutsche Welle. Jetzt der Wechsel zum WDR, wo Martin von Mauschwitz im Gegenzug seine Einsätze bei der „Aktuellen Stunde“ verringern wird. Bei „WDR aktuell“ wird der 64-Jährige bleiben.
„Wir leben in einer Zeit, in der uns täglich eine enorme Menge an Informationen erreicht. Auswählen, überprüfen und einordnen: Darin liegt eine zentrale Verantwortung des Journalismus“, sagte Meuser. „Ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung gemeinsam mit dem WDR, der für Qualitätsjournalismus steht, und im Team der ‚Aktuellen Stunde‘ zu übernehmen.„
Der Chefredakteur vom WDR, Stefan Brandenburg, erklärte: „Maik Meuser ist ein erfahrener Nachrichtenjournalist und ein kluger und charismatischer Kopf. Er passt hervorragend in unser großartiges Moderatorenteam. Er wird eine große Bereicherung für die ‚Aktuelle Stunde‘ sein.“ Gleichzeitig freut er sich, dass Martin von Mauschwitz weiterhin im WDR Fernsehen zu sehen sein wird. „Martin von Mauschwitz hat über mehr als 25 Jahre die ‚Aktuelle Stunde‘ mitgeprägt, er hat insbesondere viele Krisen und schwierige Nachrichtenlagen in NRW, in Deutschland und der Welt den Zuschauern eingeordnet. ‚WDR aktuell‘ wird von dieser Erfahrung weiterhin profitieren.„
Quelle: DWDL



