Die Deutsche Bahn hat dank Kostensenkungen im ersten Halbjahr 2019 wieder Gewinn gemacht. Das erste Mal seit 2019. Das Konzernergebnis nach Steuern im Kerngeschäft verbesserte sich um über 900 Millionen Euro auf plus 147 Millionen Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag (30.07.) mit. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) ist um 650 Millionen Euro auf plus 415 Millionen Euro gestiegen.
Bahnchef Evelyn Pala sagte: „Zum ersten Mal seit sieben Jahren schreibt unser Eisenbahngeschäft unterm Strich wieder schwarze Zahlen.“ Weiter sagte sie: „Auch wenn bei der Sanierung der Schiene nichts schnell geht, liefern wir jetzt Schritt für Schritt, was wir versprochen haben.„
Für das Gesamtjahr hielt Pala an der Prognose fest, dass das operative Ergebnis auf rund 600 Millionen Euro klettern wird und der Umsatz auf etwa 28 Milliarden Euro steigen wird. Von Januar bis Juni lagen die Erlöse bei 13,6 Milliarden Euro und damit 1,8 Prozent über dem Niveau vor Jahresfrist. Im letzten Jahr hatte der bundeseigene Konzern unter dem Strich ein Minus von 2,3 Milliarden Euro verbucht.
Hauptgrund beim Ergebnis ist nach Angaben der Bahn eine bessere operative Entwicklung der Geschäftsfelder. „Darin enthalten sind auch erste Kostensenkungen sowie Personalabbau in der Konzernleitung und bei den internen Dienstleistern„, teilte die Bahn mit. Im Rahmen des Konzernumbaus soll die Bahn zudem dezentraler aufgestellt werden. Mehr Verantwortung soll es in der Fläche geben und die örtlichen Zuständigen sollen dann aber auch klar an ihren Zahlen gemessen werden.
„Alle Geschäftsfelder der DB haben ihr operatives Ergebnis im ersten Halbjahr 2026 stabil positiv gehalten oder verbessert„, hieß es von der Bahn weiter. Gleichzeitig seien die Investitionen des DB-Konzerns im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2025 erneut kräftig gestiegen.
Quelle: ZDF, dpa, Reuters



