Nachdem ein Sicherheitszaun am Flughafen Leipzig/Halle durchbrochen wurde, haben sich nach Angaben der Polizei zwei Männer gestellt. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aus Sicherheitskreisen erfuhr, hatten die beiden Männer, einer 20 und der andere 32 Jahre alt, am Samstagabend (17.10.) mit einem Auto für eine Fahrprüfung geübt und dabei die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Vorher berichtete das „Bild“ darüber. Die Polizei Leipzig sprach in einer Mitteilung von einem Unfall. Die Ermittlungen zu den genauen Abläufen seien noch nicht abgeschlossen.

Demnach hatten sich die beiden Männer am Sonntagabend (18.10.) mit ihren Anwälten bei der Staatsanwaltschaft Leipzig und bei der Kriminalpolizei gemeldet. Der 20-Jährige habe am Steuer gesessen, obwohl er keinen Führerschein hatte. Über seinen Anwalt ließ er mitteilen, dass er den Zaun durchbrochen und sich danach von der Unfallstelle entfernt habe. Der 32-jährige Halter des Fahrzeugs machte nach Angaben der Polizei keine weiteren Angaben.

Das Auto wurde auf private Veranlassung abgeschleppt. Ermittler fanden es auf dem Gelände eines Autohandels. Ein Bereitschaftsrichter hatte seine Beschlagnahme und Durchsuchung angeordnet.

Gegen den 20-jährigen Mann wird nun wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des Fahrens ohne Führerschein ermittelt. Gegen den 32-Jährigen prüfen die Ermittler, ob er das Fahren ohne Führerschein zugelassen haben könnte. Die Ermittlungen zu den Abläufen, den Tatbeteiligungen und einer möglichen Motivlage dauern an.

Quelle: ZDF, dpa

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Waldemar
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