Die Polizei hat den 48-jährigen Mann, der für die Sabotageversuche am Stromnetz verantwortlich sein soll, festgenommen. Wie die Polizei berichtet, hat man ihn in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler bei Aachen festgenommen. 

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Cottbus bestätigte, dass der 48-Jährige in der Nähe des Hambacher Forst in NRW aufgespürt wurde. Auf einer Autobahntankstelle in der Nähe von Weisweiler ist er dann festgenommen worden, wo er vermutlich in einem Zelt übernachtet habe.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Köln leistete er keinen Widerstand. An seinem Zelt seien weitere Sprengsätze gefunden worden, die entschärft wurden. Nach dem Mann war mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Cottbus gesucht worden. In Brandenburg war der erste Angriff auf das Stromnetz bekanntgeworden.

Gestern (07.09.) ist ein weiteres Bekennerschreiben aufgetaucht. Der Brief sei gemeinsam mit mehreren Abschussvorrichtungen an einer Hochspannungsleitung in der Nähe des Kraftwerks Weisweiler entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Ob auch dieser Brief und die entdeckten Abschlussvorrichtungen von dem 48-Jährigen Tatverdächtigen stammen, ist unklar.

Der Verdächtige kommt aus Gevelsberg im Ruhrgebiet, wie NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) mitteilte.

Der Mann hatte in zwei Schreiben die Verantwortung für versuchte Anschläge auf das Stromnetz rund um die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe in Brandenburg übernommen. Er bekannte sich auch zu den Anschlägen auf die Stromversorgung bei Gohr, Bergheim-Rheidt, Dormagen und Weisweiler, die alle in NRW liegen.

Quelle: ARD

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Waldemar
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