Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag auf dem Berliner CSD ist der 21-jährige Tatverdächtige bei einem Polizeieinsatz erschossen worden. Der Tatverdächtige ist am Sonntagabend (26.07.) im Berliner Bezirk Spandau lokalisiert worden, teilte die Polizei auf der Plattform X mit.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll er mit einer Stichwaffe auf unsere Einsatzkräfte zugelaufen sein„, hieß es vom Polizeisprecher. Danach haben SEK-Beamte von ihren Schusswaffen Gebrauch gemacht. Trotz der sofortigen Reanimationsmaßnahmen ist der 21-Jährige dann verstorben, teilte die Berliner Polizei weiter mit.

Gestern Abend (25.07.) ist der 21-jährige Tatverdächtige im Berliner Tiergarten, am Rande des Berliner CSD, in eine Menschenmenge gefahren. Dabei ist eine Frau getötet und 29 weitere Menschen sind zum Teil schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sind einige von ihnen nicht mehr in Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige ist nach dem Anschlag auf die Menschen geflüchtet, nachdem er mit dem Fahrzeug gegen einen Baum geprallt ist. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt ist er auch mutmaßlich mit einer Machete auf weitere Menschen losgegangen. Die Ermittler gehen nach Angaben des Innenministers davon aus, dass es sich um einen „islamistischen Terroranschlag“ handele. Die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen. 

Nach Informationen von Innenminister Dobrindt hatte sich der Tatverdächtige radikalisiert und gehörte der islamischen Szene an. In der Vergangenheit wurde er zu einer Haftstrafe von einem Jahr und 10 Monaten auf Bewährung verurteilt, aber die Staatsanwaltschaft legte eine Beschwerde ein, weil sie keine Bewährung für ihn haben wollte.

Quelle: ZDF, dpa, AFP

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Waldemar
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