XBOX-CEO Asha Sharma ist kein halbes Jahr im Amt und schon baut sie das Unternehmen kräftig um. In einem Memo an die Belegschaft schrieb sie, dass das Unternehmen vor der „wichtigsten Restrukturierung“ in der 25-jährigen XBOX-Geschichte steht.
So wird Microsoft XBOX in zwei „Wellen“ rund 3.200 Stellen in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Hardware und Entwicklung abbauen und wird sich auch von fünf Studios trennen. In unterschiedlichem Ausmaß betroffen sind die Studios Activision, Bethesda, Blizzard, King, Mojang und XBOX Game Studios. Die Zahl der Management-Ebenen soll auch reduziert werden.
Wie das Portal „Bloomberg“ berichtet, steht Zenimax/Bethesda vor einem grundlegenden Umbau. So soll der Fokus künftig auf die Marken „Fallout“ und „The Elder Scrolls“, „Doom“, „Quake“ und „Wolfenstein“ liegen.
Zu Standortschließungen kommt es nicht, auch laufende Spieleprojekte werden nicht eingestellt.
So sollen wieder einige Studios eingeständig werden. So die Studios Double Fine Productions und Complusion Games, die wieder eigenständige Indie-Studios werden mit voller Kontrolle über Markenrechte und Spiele. Der Start in Publisher-Verhandlungen und neue Projekte wird durch eine Microsoft-Mitgift erleichtert. Auch Ninja Theory und Undead Labs werden neue Eigentümer bekommen. Hier laufen die Verhandlungen noch. Auch hier dürfen die beiden Studios die bestehenden Spielemarken und Inhalte selbst vermarkten. Auch für das französische Studio Arkane Lyon wird nach einer Anschlussverwendung gesucht.
Als Grund nennt Sharma, dass es weder möglich noch wünschenswert sei, jedes großartige Indie-Studio selbst zu betreiben. Man habe zur Kenntnis nehmen müssen, dass Microsoft nicht die beste Heimat für jede Art von Studio sei.
Quelle: Gameswirtschaft



