Nach indirekten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran in Katars haben sich beide Seiten auf eine Fortsetzung der Beratungen verständigen können. Ein Abkommen ist aber wegen der neuen Spannungen in der Straße von Hormus kaum vorstellbar. Wie die „Washington Post“ berichtet, haben die USA den Iran sogar vor israelischen Anschlagsplänen auf die iranischen Verhandler gewarnt, um ein Abkommen nicht zu gefährden. Die US-Zeitung beruft sich auf aktuelle und ehemalige Beamte, die mit dieser Angelegenheit vertraut sind.

Dem Zeitungsbericht zufolge hatte Israel vor, den iranischen Außenminister Abbas Araghtschi und den iranischen Parlamentspräsidenten Bagher Ghalibaf im Frühjahr ermorden zu lassen. Ein US-Beamter sagte der Zeitung: „Wenn man diese Leute tötet, tötet man damit die Pragmatiker.“ Wie die „New York Times“ berichtet, war die Tötung von hochrangigen iranischen Führungskräften von Kriegsbeginn ein Teil der israelischen Strategie. Doch die Besorgnis der US-Regierung hinsichtlich der gezielten Tötung von iranischen Amtsträgern habe sich während der heiklen Verhandlungen um einen Waffenstillstand zugespitzt.

Dieser Schritt verdeutlicht auch die unterschiedlichen Kriegsziele der USA und Israels, sagte ein ehemaliger Beamter der „Washington Post“. Man würde zudem die „grundsätzliche Entschlossenheit des israelischen Ministerpräsidenten erkennen, jegliche Verhandlungen, die die USA möglicherweise abschließen könnten, zu untergraben„, sagte er weiter.

Die USA und Israel hatten den Krieg gegen den Iran Ende Februar begonnen. Israel tötete zahlreiche politische und militärische Führer des Iran, darunter auch den obersten Führer der Islamischen Republik, Ayatollah Ali Chamenei. Die USA konzentrierten sich bei den Angriffen darauf, die Seestreitkräfte und die Raketenkapazitäten des Iran zu schwächen.

Quelle: ntv

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Waldemar
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