Die USA und der Iran haben sich eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Die iranischen Revolutionsgarden feuerten in der Nacht ballistische Raketen und Drohnen auf die Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Das Ziel der iranischen Angriffe war nach Angaben aus Teheran US-Militärstützpunkte in den Staaten am Persischen Golf.

Das US-Militär hat die Angriffe Irans nach eigenen Angaben erfolgreich abgewehrt. Mehrere ballistische Raketen und Drohnen seien abgefangen worden, teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) auf der Plattform X mit. Kuwait hingegen meldete Verletzte und Schäden am internationalen Flughafen des Landes.

Als Reaktion auf die Angriffe des Iran attackierte das US-Militär ebenfalls in der vergangenen Nacht eigenen Angaben zufolge eine iranische Militäreinrichtung auf der Insel Qeschm in der Straße von Hormus. Es habe sich um „Selbstverteidigungsschläge“ gehandelt. Danach habe das US-Militär eine weitere „Welle iranischer Drohnen“ abgewehrt, die Einrichtungen des US-Militärs in Kuwait zum Ziel hatte. Die Angaben des US-Militärs zu Ereignissen in der Nacht lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Iran und die USA gegenseitig angegriffen haben, während der Waffenruhe am 8. April. Aber es gibt Sorgen, dass die Eskalation dieses Krieges wieder steigen könnte. US-Präsident Donald Trump hatte gestern (02.06.) ungeachtet gegenteiliger Aussagen aus Iran bekräftigt, dass die Verhandlungen und Teheran andauern.

Vor dem Post hatte die iranische Nachrichtenagentur Fars, die den Revolutionsgarden nahesteht, berichtet, seit mehreren Tagen fänden keine Gespräche mehr zwischen dem Iran und Washington statt. Schon Anfang dieser Woche hatte die Nachrichtenagentur Tasnim ähnlich berichtet und das Ende der indirekten Verhandlungen mit dem andauernden Krieg Israels gegen die Hisbollah-Miliz, die dem Iran nahesteht, begründet.

Quelle: ZDF, dpa, AFP

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Waldemar
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