In Belgien sind bei einem Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Regionalzug zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. Der belgische Außenminister Maxime Prévot schrieb auf der Plattform X: „Vier Menschen haben ihr Leben verloren, darunter zwei Kinder.„
Das Unglück ereignete sich um kurz nach 8 Uhr morgens an einem Bahnübergang in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft Infrabel mitteilte. Demnach wurde ein Kleinbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei „extrem heftig“ gewesen, hieß es.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, sagte eine Polizeisprecherin dem TV-Sender VRT. Die Passagiere des Zuges sind demnach unverletzt gewesen. Dieser Zug wurde dann geräumt. Ein Sprecher der belgischen Bahn sagte, dass die Schranke geschlossen gewesen sei, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte. Überwachungsvideos zeigen demnach, dass der Schulbus dennoch auf dem Bahnübergang fuhr. Trotz der Notbremsung ist der Zug dann mit rund 120 Kilometern pro Stunde auf den Bus geprallt und dieser wurde dann etwa 15 Meter weit gegen einen Kabelmast geschleudert.
Belgien hat ein dichtes Eisenbahnnetz, das Städte und Dörfer durchzieht. Dort kam es in der Vergangenheit immer wieder zu Unfällen an Bahnübergängen. Im vergangenen Jahr sind bei solchen Unfällen fünf Menschen gestorben, wie der Eisenbahninfrastruktur-Betreiber Infrabel auf seiner Website mitteilt. Es ist die niedrigste Zahl seit dem Jahr 2020.
Quelle: ZDF, AFP, Reuters



