Die deutsche Wirtschaft ist Anfang dieses Jahres leicht gewachsen. Laut der ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Januar bis März um 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen.

Die Folgen des Iran-Kriegs bremsen seit Ende Februar die Wirtschaft weltweit und schlagen sich vor allem bei den Energiepreisen nieder.

Steigende Öl- und Spritpreise, Probleme mit Lieferketten, unsichere Exportmärkte: Die Volkswirte gehen davon aus, dass das von Energieimporten abhängige Deutschland lange mit den Folgen des Nahost-Konflikts zu schaffen haben wird. Höhere Energiepreise, gerade an den Tankstellen, belasten die Verbraucher und die Unternehmen, das bremst den Konsum und die Investitionen.

Die Kauflaune der Menschen war zuletzt so niedrig wie vor zwei Jahren. Und der Ifo-Geschäftsklimaindex bei Unternehmen sank im April deutlich. „Die Hoffnungen auf einen Aufschwung sind vorerst dahin„, kommentierte Clemens Fues, der Präsident des Ifo-Instituts.

Quelle: ZDF, Reuters, dpa

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Waldemar
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