Die Inflation steigt im Zuge des Iran-Kriegs weiter. In Deutschland waren die Verbraucherpreise 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach 2,7 Prozent im März, wie das Statistische Bundesamt auf Basis von vorläufigen Zahlen mitteilte.
So hoch lag die Inflation das letzte Mal im Januar 2024. Im April kosteten Energie und Sprit satte 10,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Schon im März hatte sich die Energie in Deutschland schnell um 7,2 Prozent verteuert. Von März auf April haben die Verbraucherpreise nach Angaben der Statistiker um 0,6 Prozent zugelegt.
Die Sperrung der Straße von Hormus sorgt für eine Verknappung, weswegen auch die Weltpreise angestiegen sind. Durch die Meerenge kommt ein Fünftel des weltweiten Ölverbrauchs. Weil die teure Energie Produktions- und Transportkosten von Unternehmen steigen lässt, ist die Sorge groß, dass die Preise für Lebensmittel, aber auch für Restaurantbesuche und Dienstleistungen weiter steigen können.
Im April beschleunigte sich der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln nach Angaben der Statistiker etwas auf 1,2 Prozent. Im März hatten sich die Lebensmittel noch um 0,9 Prozent verteuert. Dienstleistungen wie die Restaurantbranche verteuerten sich im April zum Vorjahresmonat um 2,8 Prozent.
Quelle: ARD



