Die SPD hat ihre Ministerinnen und Minister für die neue Bundesregierung mit der CDU/CSU vorgestellt. In einer gemeinsamen Erklärung der beiden Vorsitzenden Lars Klingbeil und Saskia Esken, sowie dem Generalsekretär Matthias Miersch heißt es: „Erfahrene Persönlichkeiten aus Bundes- und Landespolitik treffen auf neue Gesichter, die für den Generationswechsel in der SPD stehen.„
Die neun Posten im Kabinett, sieben Minister und zwei Staatsminister, würden von sechs Frauen und drei Männern übernommen und sehen so aus:
- Lars Klingbeil – Bundesminister für Finanzen und Vizekanzler
- Bärbel Bas – Bundesministerin für Arbeit und Soziales
- Boris Pistorius – Bundesminister für Verteidigung
- Verena Hubertz – Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
- Stefanie Hubig – Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz
- Reem Alabali-Radovan – Bundesministerin für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Carsten Schneider – Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
- Elisabeth Kaiser – Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland
- Natalie Pawlik – Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration
„Die SPD stellt ein Team auf, das bereit ist, unser Land mutig zu gestalten„, teilte die Parteispitze mit. Die Sozialdemokraten führen unter anderem zentrale Ministerien, um die geplante Modernisierung Deutschlands durch massive Investitionen voranzutreiben und die Belange der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihrer Familien zu stärken. „Die neue Regierung braucht mehr denn je echtes Teamplay, um Deutschland wieder dorthin zu führen, wo es hingehört: Nach vorn„, heißt es in der Erklärung. „Das Team der SPD wird diese Aufgabe gemeinsam annehmen.„
Am Mittag wird noch der Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD unterschrieben. Morgen (06.05.) wird dann Friedrich Merz (CDU) zum neuen Bundeskanzler gewählt.
Quelle: ZDF



