Auch beim 1. FC Köln wird es nicht ruhiger. Der Zweiligist hat sich nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg sowohl von seinem Sport-Geschäftsführer Christian Keller als auch von seinem Trainer Gerhard Struber getrennt.

Noch am Samstagabend hatte Keller seinem Cheftrainer das Vertrauen ausgesprochen und eine Trennung ausgeschlossen. Keller verband sein Schicksal damit untrennbar mit Struber und muss nun auch gehen. Gestern Abend (04.05.) hatte der einflussreiche Gemeinsame Ausschuss getagt, in dem nach Informationen des Kicker die Stimmung gegen das Duo Keller/Struber gekippt war.

Damit vollzieht man beim 1. FC Köln einen radikalen Schritt. Denn Keller war in den letzten Jahren seit seinem Amtsantritt im April 2023 der einflussreichste Entscheider und eines der Gesichter des Vereins geworden. Der 46-Jährige hatte die finanzielle Sanierung des Vereins geleitet, aber auch den Abstieg in die 2. Bundesliga im vergangenen Sommer zu verantworten. Außerdem fiel die Transfersperre durch die FIFA, die erst im Januar endete, in seine Amtszeit. Auch wenn er mit der Ursache dafür, dass es zu dieser Sperre kam, nicht zu tun hatte.

Wer jetzt Köln in den letzten beiden Saisonspielen auf der Trainerbank erstmal ersetzen wird, ist noch unklar. Auch ist noch unklar, wer die Nachfolge von Christian Keller wird.

Quelle: Kicker

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Waldemar
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