Die 36 Profiklubs der 1. und zweiten Fußball-Bundesliga haben ein gemeinsames Konzept verabschiedet, damit die Zuschauer wieder in die Stadien können. So soll es bis Ende Oktober keine Stehplätze und kein Alkohol und keine Gästefans bis Jahresende. Die Kontaktdaten von Zuschauer sollen gesammelt werden, um mögliche Corona-Infektionen zurückzuverfolgen. Die Eckpunkte dieses Konzeptes wurden bei einer virtuellen Mitgliederversammlung der Deutschen Fußball-Liga (DFL) am Dienstag mit einer einfachen Mehrheit verabschiedet.

Ob man bald wirklich wieder in die Stadien gehen kann, entscheidet aber die Politik. Die Gesundheitsminister der Länder wollen das am kommenden Montag auf einer Konferenz besprechen.

Im Frühjahr war ein von der DFL und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) entworfenes Hygiene- und Sicherheitskonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs von der Politik genehmigt worden. Es funktionierte einwandfrei und war für andere europäische Ligen ein Vorbild. Damit die Tribünen aber bald wieder mit Zuschauer gefüllt werden können, müssen die Klubs bis zum Saisonstart in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden individuelle Konzepte ausarbeiten.

Borussia Dortmund plant etwa mit 12.000 bis 15.000 Zuschauern. Normalerweise passen im Signal-Iduna-Park über 81.000 Menschen rein.

Die aktuellen Pläne der DFL wurden im Vorfeld von Politikern und Virologen kontrovers diskutiert worden. Auch unterschiedliche Fan-Gruppierungen haben Kritik an das Konzept geäußert. Die DFL betonte hingegen schon im Vorfeld, dass die beschlossenen Entscheidungen definitiv nur temporär und während der Pandemie gültig sein würden.

Quelle: Sky.de

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