In der 3. Liga hat es einen Rassismus-Vorfall bei Preußen Münster gegeben. Dort wurde ein Fan des Bundesliga-Gründungsmitglieds festgenommen. Das hat der Verein am Freitagabend nach dem 0:0-Spiel gegen die Würzburger Kickers bekanntgegeben. Nach eigenen Angaben hatte der Mann in der Schlussphase gegen die Würzburger den Spieler Leroy Kwadwo beleidigt und Affenlaute in seiner Richtung gemacht.

Der Club entschuldigte sich für diese Tat bei Kwadwo, beim Verein und bei den Fans. In der Mitteilung heiß es: „So abstoßen die getätigten Affenlaute gegen den Spieler waren, so beeindrucken war die anschließende Reaktion der übrigen Zuschauer, die nicht auf den Täter zeigten und ihn so für die Ordnungskräfte erkennbar machten, sondern mit unüberhörbaren Nazi-raus-Rufen die starke antirassistische Haltung der Preußenfans und der Münsteraner deutlich machten.

Sowas gehört nicht ins Stadion. Ich habe nicht gedacht, dass mir so etwas mal passieren würde“, sagte der 23-jährige Kwadwo, der von den „Westfälischen Nachrichten“ zittert wurde und sich bei den Fans für die Reaktion bedankte. Zuletzt hatte es auch im DFB Pokal-Spiel zwischen dem FC Schalke 04 und Hertha BSC einen Rassismus-Vorfall gegeben. Dort hatten Schalke-Fans den Hertha-Spieler Jordan Torunarigha beleidigt. Schalke musste eine Geldstrafe von 50.000 Euro bezahlen.

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