Der ehemalige deutsche Handballnationalspieler Jens Tiedtke ist im Alter von 39 Jahren gestorben. Er starb nach einer langen Krankheit, teilte sein langjähriger Verein TV Großwallstadt am Mittwoch mit.

Der Vizepräsident des Deutschen Handball-Bunds (DHB), Bob Hanning, sagte: „Ich bin unfassbar traurig. Tito war nicht nur ein sehr guter Handballer, sondern ein in jeder Hinsicht bemerkenswerter Mensch, der einen festen Platz in unserem Herzen behält.“ Auch beim TV Großwallstadt sorgte die Nachricht für große Betroffenheit. In einer Mitteilung des Vereins heiß es: „Wir sind fassungslos und voller Trauer. Wir verlieren nicht nur ein Aushängeschild des TVG und einen außergewöhnlich erfolgreichen Handballer, sondern vielmehr einen ganz besonderen und einzigartigen Menschen.“ Tiedtke spielte acht Jahre lang für Großwallstadt.

Tiedtke absolvierte in seiner Karriere 443 Bundesligaspiele, in denen er 1314 Tore erzielte. Für das DHB-Team spielte er 64-mal und erzielte 92 Tore. Im Jahr 2006 wurde bei ihm einen Gehirntumor festgestellt und kämpfte erfolgreich gegen den Krebs. Im Sommer 2016 beendete er seine Karriere.

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