Der britische Premierminister Boris Johnson ist in der Nacht zum zweiten Mal mit seinem Antrag auf Neuwahlen gescheitert. Er verfehlte die Zweidrittelmehrheit im Unterhaus mit 293 von 650 Stimmen. Es gibt keine Möglichkeit für eine Neuwahl vor dem geplanten Austritt aus der EU am 31. Oktober.

Am letzten Sitzungstag vor der fünfwöchigen Zwangspause, die von der oppositionellen Abgeordneten mit Protestschildern und Rufen begleitet wurde, hatte Johnson vorher eine weitere Niederlage kassiert. Die Abgeordneten stimmten unter anderem für die Herausgabe von Dokumenten der Regierung und interner Kommunikation zur Planung für einen No-Deal-Brexit und zu der von Johnson auferlegten Zwangspause. Das Parlament wird erst am 14. Oktober wieder zusammenkommen.

Johnson konnte auch nicht das geplante Gesetz gegen einen ungeregelten EU-Austritt verhindern, was am Montag in Kraft getreten ist.

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