Durch die internationalen Handelskonflikte und durch die Abkühlung der Weltkonjunktur haben die exportorientierte deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal ausgebremst. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch anhand vorläufiger Daten mitteilte.

Die Exporte von Waren und Dienstleistungen sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal stärker als die Importe. Die privaten Konsumausgaben sind dagegen gestiegen und die Unternehmen haben mehr investiert. Die Bauinvestitionen waren allerdings nach einem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn wegen des vergleichsweise milden Winters rückläufig.

Vor allem die Kauffreude der Verbraucher stützt Europas größte Volkswirtschaft. Die Menschen sind durch die niedrige Arbeitslosigkeit in Konsumlaune. Zudem wirft Sparen wegen der Zinsflaute kaum mehr etwas ab. Zuletzt wurden die Verbraucher nach Angaben der GfK-Konsumforscher beim Geldausgeben allerdings vorsichtiger. Meldungen über Personalabbau und die Einführung von Kurzarbeit ließen die Angst vor Jobverlust wachsen, sagte ein Experte der GfK.

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