Noch für wenige Wochen läuft die Bewerbungsphase um den SPD-Vorsitz. Jetzt erklärt der Vizepräsident des SPD-Wirtschaftsforums, Robert Maier, er wolle antreten, um die SPD zu erneuern. Dem Nachrichtensender n-tv sagte er, dass er die Partei wieder zu einer Volkspartei machen will. „Ich bin fest davon überzeigt, dass unsere alte SPD in der Lage sein wird, sich zu erneuern.“

Die SPD sei „genau die Partei, die einen Rechtsruck verhindern kann“, sagte er weiter. Dafür müsste sich die Partei „ohne Scheuklappen“ trauen, „den Sorgen und Nöten der Bürgerinnen und Bürger wieder genau zuzuhören“. Maier betonte: Migration, Kriminalität und Gewalt beschäftigen die Bürger stark.“ Man dürfte nicht alle Menschen, „die Sorge vor Migration haben, per se in die rechte Ecke schieben“, Die SPD müsse diese Sorgen ernst nehmen und die Themen offen diskutieren. Zum Thema Wirtschaft sagte er n-tv, dass man „den digitalen Wandel aktiv gestalten“ muss. Digitalisierung und neue Technologien böten erhebliche Chancen zum Wohle der Menschheit und der Wirtschaft, sagte er der „Welt“.

Maier machte auch deutlich, dass er einen Linksruck seiner Partei ablehne. „Einen Linksruck der SPD mit Kollektivierungs- und Enteignungsplänen lehne ich entscheiden ab“, sagte er. Bis Anfang September haben noch andere Kandidaten, wie Maier, Zeit um sich zu Bewerben. Maier braucht, wie die anderen Kandidaten die Unterstützung von fünf SPD-Unterbezirken.

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