Die Regierung in London hat einen Zwischenfall mit einem Öltanker im Persischen Golf bestätigt. „Entgegen internationalem Recht versuchten drei iranische Schiffe, die Durchfahrt eines Handelsschiffes, der Britisch Heritage, in der Straße von Hormus zu behindern“, teilte ein Sprecher der britischen Regierung am Donnerstag mit.

Vorher hatten US-Medien unter der Berufung von Regierungsquellen in Washington berichtet, dass sich fünf bewaffnete Boote der iranischen Revolutionsgarden einen britischen Tanker am Mittwoch genähert und diesen aufgefordert hätten, seinen Kurs zu ändern. Wie der Nachrichtensender CNN berichtet, sei dann ein britisches Kriegsschiff eingeschritten und habe die Boote zurückgedrängt.

Schon im Juni hatte es im Golf von Oman komische Zwischenfälle mit zwei Tankern gegeben. Die US-Regierung machte den Iran dafür verantwortlich. Wie auch in diesem Fall, bestritt die iranische Führung in Teheran die Vorwürfe. Die Vorfälle machen aber international Angst vor einer militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran.

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