Die Bundeswehr hat die Ausbildung für die Streitkräfte im Irak wegen der zunehmenden Spannungen in der Region ausgesetzt. Dieser Schritt seit zusammen mit Partnern der Anti-IS-Koalition zu Beginn dieser Woche vollzogen worden, wurde der Deutschen-Presse-Agentur aus Militärkreisen in Berlin erklärt. Die Aufmerksamkeit mit Blick auf eine größer werdende Bedrohung sei gestiegen. Auch die Verteidigungspolitiker des Bundestages wurden informiert.

Die Bundeswehr ist von Jordanien aus am Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak beteiligt und hat im Irak aktuell etwa 160 deutsche Soldaten stationiert. Davon sind etwa 60 Soldaten in einem Militärkomplex in Tadschi, nördlich der Hauptstadt Bagdad, wo die Ausbildung für Kräfte der irakischen Streitkräfte läuft. Rund 100 Soldaten sind im Kurdengebiet im Norden des Landes.

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