Der deutsche Elektronikkonzern Loewe hat Insolvenz angemeldet. Man will in Eigenverwaltung sich nun neu erfinden, teilte der Konzern am Freitag mit. Man strebe in enger Abstimmung mit den Gläubigern eine Sanierung an, die Löhne und Gehälter der gut 500 Mitarbeiter seien währenddessen gesichert sind, heißt es weiter.

Bei dem vorläufigen Insolvenzverfahren bleibt das bisherige Management in der Geschäftsführung und begleitet den Sanierungsprozess. Statt eines Insolvenzverwalters wird nur ein Sachverwalter bestellt. Im aktuellen Fall wird dies der Rechtsanwalt Rüdiger Weiß machen.

Erst zum Beginn dieses Jahres war das neue Management von Loewe um Ralf Vogt angetreten, um das Traditionsunternehmen ins ruhige Fahrwasser zurückzubringen. Das Unternehmen konnte zwar seinen Umsatz in den letzten Jahren steigern, aber der Gewinn blieb aus. Im Jahr 2017 erwirtschaftete man ein Verlust von 4,5 Millionen Euro.

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