Von innerhalb einer halben Stunde sind in Sri Lanka drei Kirchen und drei Luxushotels von Explosionen getroffen worden. Dabei wurden mehr als 129 Menschen getötet, auch Ausländer sind unter den Opfern. Mindestens 250 Menschen wurden verletzt, teilte die Polizei und die Krankenhäuser mit.

Die Explosionen erschütterten die Kirche St. Anthony`s Shrine in der Hauptstadt Colombo sowie die Luxushotels Cinnamon Grand, Shangri-La und Kingsbury. Die anderen zwei Kirchen waren in Negombo und in Batticloa. In Negombo leben viele gläubige Katholiken. Fernsehbilder zeigten die Kirche in Negombo, wie die Explosion das Dach sowie die Fenster und Türen des Gebäudes weggerissen hat.

Zehn Tage vorher hatte der Polizeichef von Sri Lanka vor möglichen Selbstmordanschlägen auf Kirchen und des Indischen Hochkommissariats durch die radikalislamische Gruppe NZJ gewarnt. Er berief sich dabei auf Informationen eines „ausländischen Geheimdienstes“.

Die Bundesregierung in Deutschland hat betroffen auf diesen Terroranschlag reagiert. Regierungssprecher Steffen Seibert schrieb auf Twitter: „Entsetzen über die Nachricht, dass Christen auf Sri Lanka während der Ostermessen angegriffen und getötet wurden. Wir trauern um sie und beten für die Verletzten der Familien. Terrorismus, religiöser Hass und Intoleranz dürfen nicht siegen.“

Das Krisenreaktionszentrum des Auswärtigen Amtes warnte auf Twitter: „Wenn Sie vor sind: Bleiben Sie den Anschlagsorten fern. Folgen Sie die Anweisungen der Behörden.“ Ob es Deutsche Opfer gibt, ist nicht bekannt. Das Auswärtige Amt arbeitet mit der deutschen Botschaft in Colombo zusammen, um entsprechend bestätigen zu können, ob Deutsche unter den Opfern sind oder nicht.

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