Es geht bald los mit der ersten Versteigerung der 5G-Mobilfunkblöcken. Dienstag wird die Bundesnetzagentur die umstrittene Auktion für Frequenzblöcke, die für den ultraschnellen Mobilfunkstandard 5G genutzt werden sollen.

Experten sehen bei der Versteigerung einen wichtigen Schritt, damit Deutschland beim schnellen Internet endlich vorankommt. Doch Deutschland hängt mal wieder beim schnellen Internet hinterher. Denn die Nachbarländer Österreich und die Schweiz haben die Frequenzen schon vergeben. Vor allem für die Industrie ist 5G wichtig, damit die deutsche Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt und sie auch entsprechend verbessern kann.

Die Auktion ist eine langwierige Sache. Denn ähnliche Verfahren haben in den letzten 20 Jahren zwischen drei und sechs Wochen gedauert. Grund dafür ist der, dass wenn erst alle Blöcke mehr zur Verfügung stehen, ist die Auktion beendet. Gibt es aber ein einziges weiteres Angebot auf einen Block, wird alles verlängert. Der Erlös bei der Versteigerung wird auf bis zu fünf Milliarden Euro geschätzt. Das Geld geht an den Bund, der es wiederum für den Digitalausbau nutzen will.

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