Wegen des schwachen Werbegeschäfts hat die RTL Group in Deutschland Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. Die Inlandserlöse des Medienkonzerns sind im letzten Jahr um 2,8 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro gesunken, so die RTL Group. Grund dafür sagt RTL wäre der heiße Sommer, die Fußball-WM und die Olympischen Winterspiele in Südkorea gewesen. Die Sport-Events liefen bei der Konkurrenz.

In Frankreich und den Niederlanden lief es dagegen besser. Insgesamt stieg der Konzernumsatz um 2,1 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (Ebitda) ging um 5,7 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro runter, was an einem hohen Vergleichswert aus dem Vorjahr lag. Damals wurden auch Immobilien im Wert von 94 Millionen Euro verkauft.

Im digitalen Bereich konnte RTL aber zulegen. Mit seinen Digitalgeschäften wie TV NOW, aber auch die Videosclips für die sozialen Netzwerke, hat man 2,1 Prozentpunkte mehr dazuverdient und kommt nun auf einen Gesamtumsatz von 15,1 Prozent. In den kommenden drei Jahren will man mindestens 350 Millionen zusätzlich in den Ausbau seiner Streamingdienste in verschiedenen Ländern investieren. Alleine 300 Millionen Euro sollen in Serien, Dokumentationen, Reality-Shows und andere Formate gehen.

In diesem Jahr peilt RTL steigende Umsätze an, rechnet aber mit weniger Betriebsgewinn. Der Grund sind die gestiegenen Programmkosten.

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