Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die Forschung von Ultraschallsystemen zur Altersbestimmung von Migranten weiter zu fördern. Er ist dafür, die Forschung am Handscanner PRISMA des Frauenhofer IBMT fortzusetzen. Dieser Scanner arbeitet mit Ultraschall zum Zwecke der Altersbestimmung über das Handknochen-Bild.

Auch vom wissenschaftlichen Dienst des Bundestages ist diese Methode im Vergleich zur Anfertigung eines Röntgenbildes als weniger schädlich beurteilt worden. In der „Neuen Westfälischen“ erklärte der CDU-Politiker: „Wir fördern dieses Projekt mit einer Millionen Euro. Ich möchte, dass wir einen Weg finden, den die Ärzteschaft mitgehen kann“.

Mit den Handscannern könnten alle Ankunftsstellen und Ausländerbehörden ausgerüstet werden, um zu ermitteln, ob ein Asylbewerber minderjährig ist. In diesem Fall hat der Staat eine besondere Schutzpflicht. Handknochen eignen sich besonders zur Altersbestimmung, weil sie bis zum 21. Lebensjahr abgeschlossen ist – bei normaler Entwicklung ohne Mangelernährung,

Quelle: Heise.de

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