Nord- und Südkorea haben als Teil ihrer Abmachungen an mehreren Grenzposten ihr Wachpersonal abgezogen. Aus südkoreanische Seite wurden elf Einrichtungen abgezogen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit.
Beide Seiten hatten vereinbart, erst elf Kontrollposten auf jeder Seite der demilitarisierten Zone (DMZ) zwischen beiden Ländern aufzulösen. Danach sollen, bis auf ein Gebäude, Grenzgebäude abgerissen werden. Im Dezember soll dann geprüft werden, ob sich beide Seiten an diese Abmachungen gehalten haben. Die erste Aufgabe sei als Test gedacht. Die Erfahrungen, die daraus gezogen werden sollen, sollen als Grundlage für den kompletten Abbau der bewaffneten Posten innerhalb der DMZ dienen.
Diese Schritte sind Teil eines Militärabkommens, das die Verteidigungsminister beider Länder im Rahmen des innerkoreanischen Gipfeltreffens im September in Pjöngjang unterzeichnet hatten. In den letzten Wochen hatten beide Staaten bereits alle Landminen aus der sogenannten Gemeinsamen Sicherheitszone (JSA) im Grenzort Panmunjom entfernt.
Das JSA liegt inmitten der demilitarisierten Zone, die Nord- und Südkorea voneinander trennt. Sie existiert seit dem Ende des Korea-Kriegs (1953) und ist vier Kilometer breit und 250 Kilometer lang.
Quelle: n-tv.de



