Google stellt nach sieben Jahren sein Soziales Netzwerk Google+ ein. Wegen der geringen Nutzung und wegen eines neuen Datenlecks beendete man den Konkurrenten von Facebook. Nach Informationen des „Wall Street Journal“ wurde dieses Datenleck nicht ausgenutzt. Allgemein verschärft Google nun die Datenschutz-Vorkehrungen bei seinen Angeboten, hat sich aber in dem Zusammenhang auch die Frage gestellt, ob es noch Sinn macht, Google+ weiterzuführen.

Im offiziellen Blog von Google, räumt Ben Smith, Google Fellow und Vice President of Engineering, ein: „Bei der Überprüfung hat sich herauskristallisiert, was wir schon eine ganze Weile wussten: Während unsere Entwicklerteams im Lauf der Jahre viel Mühe und Hingabe in den Aufbau von Google+ investiert haben, hat es keine bereite Akzeptanz bei Nutzern oder Entwicklerin gefunden.“ So heißt es weiter, dass 90 Prozent alleine Nutzer-Session nicht mal fünf Sekunden dauern.

Erst im August 2019 will man Google+ endgültig dichtmachen. Bis dahin kann man noch seine gespeicherten Daten herunterzuladen und auf andere Plattformen zu migrieren. Nicht betroffen sind übrigens Unternehmen, die die Google+-Software nutzen, um konzernintern ein Netzwerk für die Beschäftigten aufzubauen.

Quelle: Dwdl.de

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