Nach den Parlaments- und Präsidentenwahl in der Türkei wurden mehr als 18.000 Staatsbedienstete per Notstandsdekret entlassen. Darunter sind Polizisten, Armeeangehörige und auch Lehrer. Grund für diese Massenentlassung seien mutmaßliche Verbindungen zu Terrororganisationen oder Aktivitäten gegen die Staatssicherheit.

Auch Mitarbeiter des Bildungsministeriums und des Justizministerium werden entlassen. Außerdem wurde durch dieses Dekret die Schließung von zwölf Verbänden, drei Zeitungen und einem Fernsehsender angeordnet. Doch es wurden auch rund 148 Menschen wieder in den Staatsdienst aufgenommen.

Nach Informationen der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu handelt es sich hierbei um das letzte Dekret vor der Aufhebung des Ausnahmezustands. Der noch amtierende Ministerpräsident Binal Yildirim hatte am Donnerstag angekündigt, dass der Ausnahmezustand, nach der Vereidigung von Staatspräsident Reccep Tayyip Erdogan, aufgehoben wird. Regulär würde der Notstand am 19. Juli auslaufen.

Quelle: heute.de

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