Die britische Premierministerin Theresa May ist den befürchteten Niederlagen im Streit um den Brexit-Kurs des Landes im Parlament diese Woche entgangen. Eine zweitägige Debatte über die Änderungen des Oberhauses am EU-Austrittsgesetzes endete heute ohne eine große Schlappe für die Regierung. Bei mehreren Abstimmungen am Mittwoch lehnten die meisten Abgeordneten im Unterhaus eine Mitgliedschaft Großbritanniens in der Zollunion mit der EU vorgesehen ab. Damit wird das Vereinigte Königreich nicht im europäischen Binnenmarkt bleiben.

Bei der Abstimmung konnte man sehen, dass May nicht die Mehrheit im Parlament für den Brexit-Kurs hat, den sie anstrebt. Nach Medienberichten stimmten 14 Abgeordnete der konservativen Partei für eine Mitgliedschaft des Landes im Binnenmarkt. Die Gesetzesvorlage geht nun ins Oberhaus zurück. Großbritannien will die Zollunion und auch den Binnenmarkt verlassen.

Quelle: n-tv.de

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