DFB-Präsident Reinhard Grindel hat sich für einen dosierten Videobeweis in der neuen Bundesliga-Saison ausgesprochen. „Die Latte, wann der Video-Assistent aktiv wird, liegt durch das IFAB-Protokoll sehr hoch – höher, als es mancher Video-Assistent in der Bundesliga in der letzten Saison erkannt hat. Es wurde zu oft eingegriffen“, sagte der 56-Jährige in einem Gespräch mit der Sport Bild.

Daher sei es wichtig, dass beim nächsten Schiedsrichter-Lehrgang vor Saisonstart noch einmal „eine ganz klare Ansage“ erfolge, wie der Videobeweis umzusetzen sei. „Es muss deutlich sein, dass wirklich nur bei klaren und offensichtlichen Fehlern, bei denen jeder Schiedsrichter zu einem anderen Ergebnis kommen würde, der Video-Assistent eingreift und eine Korrektur anregt“, erläuterte Grindel weiter.

Quelle: Sport1.de

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