Der Schauspieler und Behindertenrechtsaktivist RJ Mitte ist im Alter von 34 Jahren gestorben. Er sei in Brownsville im US-Bundesstaat Texas tot aufgefunden worden, haben mehrere Medien gestern (12.10.) unter Berufung auf sein Management und örtliche Behörden berichtet.

In einer Mitteilung des Managements von RJ Mitte heißt es: „Mit tiefer Traurigkeit teilen wir mit, dass der beliebte Schauspieler, Philanthrop und leidenschaftliche Kämpfer für die Rechte von Menschen mit Behinderung, RJ Mitte, gestorben ist.“ Weitere Details zu den Todesumständen sind nicht bekannt. Von einem Fremdverschulden wird nicht ausgegangen.

Mitte lebte von Geburt an mit der Bewegungsstörung Zerebralparese. Als Jugendlicher hatte er im Jahr 2008 seinen ersten Auftritt als Walter White Jr. in der Serie „Breaking Bad“. In nahezu allen Folgen spielte er den Sohn des Chemielehrers und späteren Drogenhändlers Walter White (gespielt von Bryan Cranston). Auch seine Serienfigur lebt mit Zerebralparese.

Durch seine eigenen Erfahrungen habe RJ Mitte seiner Rolle eine gewisse Echtheit verliehen und dazu beigetragen, das Bewusstsein und die Inklusion zu stärken, hieß es in der Mitteilung zu seinem Tod. Er habe seine Bekanntheit genutzt, um Vorurteile abzubauen und Menschen mit Behinderungen in Film und Fernsehen mehr Sichtbarkeit zu verschaffen. Er engagierte sich demnach in mehreren gemeinnützigen Organisationen, die Spenden sammeln und über Zerebralparese sowie andere Störungen der Muskelkontrolle aufklären. Er war Sprecher der Screen Actors Guild für Darsteller mit Behinderungen und prominenter Botschafter für United Cerebral Palsy.

Reaktionen hat es auch von anderen Schauspielern gegeben. So schrieb Bryan Cranston auf Instagram: „Ich werde dich vermissen, Sohn.„

Quelle: ZDF, dpa, AP, AFP, Reuters

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Waldemar
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