Durch russische Luftangriffe sind in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw am Freitagmorgen (02.10.) mehrere Brücken gesperrt worden. Auf der Südbrücke sei eine Drohne eingeschlagen, teilte der Bürgermeister der Stadt, Vitali Klitschko, mit. Zudem wurde eine weitere Brücke demnach komplett und eine andere zum Teil gesperrt. Informationen zu Drohneneinschlägen gab es nicht.
Auf der Südbrücke verlaufen die Gleise der Metro sowie drei Spuren für den Straßenverkehr. Sie verbindet das linke und rechte Ufer des Flusses Dnipro und ist damit eine der wichtigsten Verkehrsachsen von Kyjiw.
Das russische Verteidigungsministerium machte nur Angaben zu Drohnenattacken auf eine für ukrainische Militärlogistik wichtige Straßen- und Eisenbahnbrücke. Auch ein Umspannwerk westlich von Kyjiw.
Schon gestern (01.10.) waren Drohnen auf der Südbrücke eingeschlagen. Nach Angaben von Bürgermeister Klitschko wurden dabei ein Brückenpfeiler, eine Leitplanke, die Fahrbahn und die Betonabsperrung der U-Bahn beschädigt. Der Verkehr der U-Bahn und des oberirdischen öffentlichen Nahverkehrs wurde zeitweise eingestellt, auch heute Morgen. Die Sperrungen trafen die Stadt mitten im Berufsverkehr.
Nach Angaben von Klitschko ist eine weitere Drohne in einem Wohnhaus im Osten der ukrainischen Hauptstadt eingeschlagen. Dabei sei ein Mensch getötet worden.
Quelle: ARD



