Nach mehreren Tagen mit sommerlicher Hitze haben heftige Gewitter und Starkregen gestern (29.05.) in Teilen Norden und dem Westen Deutschlands für zahlreiche Probleme gesorgt. Besonders NRW war von der Unwetterfront betroffen. Dort mussten Feuerwehren innerhalb weniger Stunden zu Hunderten Einsätzen ausrücken.

Am stärksten traf das Unwetter den Kreis Steinfurt im Münsterland. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurden dort rund 800 Einsätze registriert. Die meisten Meldungen betrafen vollgelaufene Keller, überflutete Straßen sowie umgestürzte Bäume. In der Stadt Rheine blieb ein Auto in einer überfluteten Unterführung stecken. Die Insassen konnten gerettet werden und blieben unverletzt. Die Wetterlage hatte auch Auswirkungen auf öffentliche Veranstaltungen, die unterbrochen beziehungsweise frühzeitig beendet wurden. So auch ein Open-Air-Konzert in Münster.

Auch in Teilen Niedersachsens warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis Mitternacht vor starken Gewittern mit Starkregen und stürmischen Böen. Im Südwesten des Bundeslandes stürzten zahlreiche Bäume auf Straßen und behinderten den Verkehr. Betroffen waren unter anderem die Autobahnen 1 und 30. Auf der Autobahn 7 zwischen Staufenberg und dem Dreieck Drammetal kam es aufgrund der nassen Fahrbahn zu mehreren Verkehrsunfällen. Nach Angaben der Polizei blieb es jedoch bei Blechschäden. Verletzt wurde niemand.

Auch Hamburg, Bremen, der Süden Schleswig-Holsteins sowie der Westen Mecklenburg-Vorpommerns waren von Gewittern und Starkregen betroffen. Am Hamburger Flughafen kam es zeitweise zu Verzögerungen im Flugverkehr.

Darüber hinaus beeinträchtigte das Unwetter auch den Bahnverkehr. Die Deutsche Bahn teilte mit, dass auf mehreren ICE-Strecken bis einschließlich heute (30.05.) mit Einschränkungen gerechnet werden müsse. Betroffen sind unter anderem die Verbindungen zwischen Hamm und Hannover sowie zwischen Dortmund, Münster und Bremen. Auch im Regionalverkehr kommt es zu Problemen. So meldete die Nordwestbahn in Bremen Verspätungen und einzelne Zugausfälle.

Quelle: ARD

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Waldemar
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