CDU-Politiker Mario Voigt ist zum neuen Ministerpräsidenten von Thüringen gewählt worden. Der 47-Jährige bekam im ersten Wahlgang im Erfurter Landtag die absolute Mehrheit. Doch seine Koalition aus CDU, BSW und SPD hat keine Mehrheit und ist auf die Stimmen der Opposition angewiesen.

Die Wahl Voigts zum Ministerpräsidenten ist möglich geworden, weil man eine Vereinbarung mit den Linken eingegangen ist, damit der Wahlausgang nicht von der AfD abhängig ist. Es ist das erste Bündnis zwischen CDU, BSW und SPD.

Voigt bekam im ersten Wahlgang 51 Stimmen, 33 waren gegen ihn, vier haben sich enthalten. Der CDU-Politiker hat mindestens 45 Ja-Stimmen benötigt, um Ministerpräsident zu werden. Die Koalition selbst hat nur 44 der 88 Sitze.

Es gebe einen „Geist der Zusammenarbeit und einer neuen politischen Kultur“, sagte Voigt in seiner ersten Rede als Ministerpräsident von Thüringen im Landtag. Voigt löst Bodo Ramelow ab, der zuletzt eine Minderheitsregierung von Linken, SPD und Grünen führte.

Quelle: ZDF

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Waldemar
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