Unbekannte haben den Zugverkehr in den Niederlanden am Dienstagmorgen (15.09.) zum Erliegen gebracht. Auf verschiedenen Strecken in Teilen des Landes wurden Rohre abgelegt, wie der Netzbetreiber ProRail mitteilte. Es sei klar, dass die Rohre „dort vorsätzlich abgelegt“ wurden, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers der Nachrichtenagentur ANP.
So habe das Computersystem der niederländischen Bahn Signale bekommen, dass die Gleisen an den betroffenen Stellen belegt seien und nicht befahrbar seien, sagte die Sprecherin. Auch mehrere Bahnübergänge seien betroffen gewesen, was zudem den Straßenverkehr behindert habe. ProRial erklärte, dass es sich wohl um Sabotage handeln könnte.
Wer dafür verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteckt, ist nicht bekannt. Der Zugverkehr ist am Morgen rund um Zwolle zeitweise komplett zusammengebrochen. Auch zwischen Utrecht und Gouda sowie zwischen Apeldoorn und Deventer sind keine Züge gefahren.
Die Probleme seien aber beherrschbar. An den betroffenen Bahnhöfen sei es „etwas voller als sonst„, sagte eine Sprecherin von ProRail. Mitarbeiter des Schienennetzbetreibers hätten mit den Räumarbeiten begonnen.
Quelle: ARD



