Die Polizei in Brandenburg hat Sprengvorrichtungen an einem Umspannwerk entdeckt. Vorher soll es beim Kohlekraftwerk Jänschwalde im Süden an einem Umspannwerk eine Explosion gegeben haben. Es seien mehrere sogenannte unkonventionelle Brand- und Sprengvorrichtungen entdeckt worden, die aber nicht alle explodiert seien, sagte eine Sprecherin des Brandenburger Polizeipräsidiums. Die anderen Sprengvorrichtungen werden derzeit entschärft, teilte die Polizei mit.
Nach Angaben des Netzbetreibers 50Hertz kam es zu einer kurzzeitigen Leitungsunterbrechung, der Kraftwerksbetreiber Leag meldete einen technischen Ausfall in einem Block des Kraftwerks. In einer Mitteilung des Unternehmens heißt es, dass die Leitungen wieder alle laufen. Die allgemeine Stromversorgung sei nicht beeinträchtigt.
Die Polizei hatte erst mitgeteilt, dass heute Morgen gegen 8 Uhr eine mögliche Sachbeschädigung an einer Leitung festgestellt wurde. Eine Sprecherin sagte, dass die Spuren gesichert werden. Auch Entschärfer sind vor Ort. Es gebe aber keine Auswirkungen auf die Bevölkerung. Das Landeskriminalamt Brandenburg habe die Ermittlungen übernommen.
Quelle: ntv, AFP



